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Gleich scheuen Hirschen in Wäldern versteckt zu leben
Ein Projekt von Jörg Schlick


steirischer herbst (Veranstalter)


Eröffnung der Ausstellungen
6. 10. 2001, 14.30 Uhr, Palais Attems


Dauer und Öffnungszeiten unterschiedlich


Zu 3,2 Milliarden Paaren angeordnet, strukturieren die vier Basen Adenin (A), Thymin (T), Cytosin (C) und Guanin (G) die in den Chromosomen angesiedelten menschlichen Erbinformationen. Diese genetischen Kombinationen bilden den Ausgangspunkt eines umfassenden künstlerischen Konzeptes, das die Kunst in das Regelsystem der Biologie transponiert.
Vier Ansichten eines gefundenen (Alltags-) Objektes werden fotografisch festgehalten, jeweils einer Base zugeordnet und entsprechend der erst kürzlich erforschten Abfolge der Basisstoffe (z.B. AATCTG...) seriell gereiht. Um die 3,2 Milliarden Basenpaare in künstlerische Darstellungsformen überführen zu können, hat Jörg Schlick beschlossen, noch 10.000 Jahre zu leben.
Für den steirischen herbst 2001 hat er vorerst ca. 1.000 neue Arbeiten geschaffen. Diese sowie Beiträge von Studierenden der TU und der FH Graz (darunter das Projekt "park" mit dem "park-office", einem aufgelassenen Briefmarkengeschäft, als Zentrum) werden an insgesamt 16 Orten gezeigt. Zusätzlich gibt es am Eröffnungstag (6. 10.) 3 ELEKTRISCHE GALERIEN (Galerie für 30 Tage, Galerie & Edition Artelier, Galerie Kunst & Handel, ab 14.30 Uhr), das Videoprojekt *.VGA (21 Uhr) und eine Party (ab 22 Uhr).
Und im Sinne des umfassenden Werkgedankens orientieren sich auch noch andere Projekte – die Ausstattung des Balletts "Ein Bild und sein Schatten" sowie die Produktion von Schlicks 2. Symphonie – am genetischen Schema.


Detail:

> Die Ausstellungen


Links:
Camera Austria
Galerie & Edition Artelier
Galerie Konzett


Veranstaltungen im Rahmen von Gleich scheuen Hirschen in Wäldern versteckt zu leben

Mit Unterstützung von:
Bilderland  | UTA  |