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Die Welt verändert sich
Gerhard Rühm sang und spielte Gerhard Rühm.

Im Oktober 1975 hörte man im "steirischen herbst" - im mittlerweile schon legendären "open house" des Festivals - erstmals den Komponisten und Dichter Gerhard Rühm als sprachanalytischen, wortwitzigen Chansonnier in eigener Sache vom Bösendorfer aus.
Jetzt, wo das diesbezügliche Schaffen aus fast 50 Jahren auch in einer CD-Edition vorliegt, war die Wiederbegegnung mit dem Meister selbst in der nicht idealen Grazer "Generalmusikdirektion" eine willkommene Abrundung der Rühm-Hommage im "steirischen herbst".

Rühm, inzwischen 71 Jahre alt und ein unbestrittener "Klassiker der Moderne", ist der nuancierteste und musikalischste Interpret seiner selbst. Seine Moritaten und Liebeslieder ("Sehorgane", "Schlag mich") sind so frisch wie je. Wo er zum Nachdenken animiert, ist er wirkungsvoll und intensiver denn je - etwa in "Die Welt verändert sich so schnell" oder im aktuellen "Memento Österreich".

Hansjörg Spies

erschienen in:
Kleine Zeitung, 6. 11. 2001
http://www.kleinezeitung.at

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