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Alte Bilder, neue Schatten, ein Erfolg

Jörg Schlicks "herbst"-Ballettprojekt wurde stürmisch beklatscht.

1985 machte Jörg Schlick mit der Urfassung "The Warrior" bei einem New-York-Gastspiel des steirischen herbsts in New York Schlagzeilen sogar in der "New York Times".

Zum derzeit in mehr als einem Dutzend Galerien in Graz und Wien laufenden Jörg-Schlick-Schwerpunkt wurde das Projekt überarbeitet und als Hommage für den einstigen herbst-Intendanten Peter Vujica auf der Studiobühne in der Girardigasse neu produziert.

"Ein Bild und sein Schatten" heißt das multimediale Fest für Aug, Ohr und Intellekt jetzt. Und siehe da, das "alte Werk" erweist sich innovativer als vieles, was seither die Tanzszene auf- und abgedriftet ist.

"Der Krieger" (Tänzer: Georg Blaschke) zeigt butoh-ähnliches Bewegungsrepertoire und Kampfritual, ganz in Weiß (Lisa D.). Sein Helm, sein Gesicht, sein Körper, seine Rüstung, sein Schild sind Projektionsfläche geometrischer Verliese, Waldwildnisse, Verhandlungsfauteuils-Wüsten etc. und ist so frappant hyperaktuell.

Vom Expressionismus übers Bauhaus ins E-Gitarren-Blitzgewitter einer Rocksymphonie (Andi Beit), da staunen Auge und Verstand.

HansJörg Spies

erschienen in:
Kleine Zeitung, 30.10.2001
www.kleinezeitung.at

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