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MEDIENKUNST-KONGRESS:Netzwerke, Metadaten, Kunstprojekte

Graz. - In der Geschichte der Medienkunst gilt Graz als wichtiges Zentrum. Seit den 70er- Jahren leisteten hier Künstler wie Richard Kriesche, Peter Gerwin Hoffmann, Seppo Gründler, Josef Klammer, Gerfried Stocker und andere Pionierarbeit. So verwundert es auch nicht, dass mit einem komplexen Online-Informationssystem nun eine konsequente und umfangreiche Aufarbeitung entsprechender Kunstproduktion erneut in Graz initiiert wurde.

Die Datenbank mediafiles.at versteht sich - so Reinhard Braun vom Verein MiDiHy bei der Präsentation im Forum Stadtpark - keinesfalls als bloße Dokumentation. Es gelte insbesondere, Künstler zur Beschäftigung mit mittlerweile historischen Medienkunstprojekten einzuladen und somit indirekt zur aktuellen Kunstproduktion beizutragen.

Wertvoll wird mediafiles.at insbesondere durch umfangreiche "Metadaten" - so das Schlagwort des Präsentationsabends -, durch Daten über Daten also in der Form von Links, Stichwörtern und auch kunsttheoretischen Kurztexten. Die freies Navigieren in derzeit 150 erfassten Kunstprojekten erlauben. Zu internationalen Vernetzungen wird es auf dem von MiDiHy konzipierten Kongress "ncc48" diese Woche kommen.

Aber auch bislang hatte der Verein MiDiHy, der in den vergangenen Jahren vor allem im virtuellen Raum Aktivitäten setzte, einiges vorzuweisen, wie die Broschüre zu "The early years" beweist. Etwa mit einem beißend kritischen E-Mail-Newsletter, der bislang als Insidertipp in der Grazer Kunstszene galt.

ncc48. netART community congress. Graz, Dom im Berg,25. bis 27. Oktober.
Infos: http://ncc.mur.at, http://mediafiles.at,
http://midihy.mur.at

Herwig G. Höller

erschienen in:
Kleine Zeitung, 24.10.2001
www.kleinezeitung.at

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