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Materie & Idee
Wolfgang Buchner oder Die Liebe zur komplexen Weltsicht.

Wolfgang Buchner, 55, ist einer der eigenwilligsten Künstler im Lande. Unbeirrt arbeitet er an seinem faszinierend zwischen Kunst, Wissenschaft und Philosophie angesiedelten OEuvre. In seiner Heimatstadt Mürzzuschlag gibt der so geduldige wie genaue Kunstforscher unter dem Titel "Das Auge des Novalis" Einblick in mehrere Werkgruppen der vergangenen Jahre.

Novalis - dessen 200. Todestag heuer zu gedenken war (der als Friedrich von Hardenberg Geborene starb am 25. März 1801 mit 29 Jahren) - ist für Buchner ein Geistesverwandter: einerseits romantischer Dichter ("Heinrich von Ofterdingen"), anderereits Salinenfachmann. Und einer, für den ebenfalls Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen dem Ideellen und dem Pragmatischen, dem Schönen und dem Nützlichen absolut obsolet sind.

Salz, Eisen, Schnee und der Opal sind die Katalysatoren für Bilder und Objekte, die ihren Reichtum im Detail offenbaren. Und den Betrachter auffordern, es nicht beim üblichen Kunstkonsum bewenden zu lassen, scheinbare Grenzen schlicht zu ignorieren.

erschienen in:
Kleine Zeitung, 24.10.2001
www.kleinezeitung.at

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