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DIALOG: Eine Erzählung ohne Klischees

In welcher Beziehung steht "Begehren" zu Ihren früheren musiktheatralischen Werken "Die Blinden" und "Narcissus"?

FURRER: Es geht um die Suche nach Möglichkeiten einer Erzählung auf der Bühne, ohne in die alten Klischees zu verfallen.

Worum geht es in "Begehren"?

FURRER: Es ist eine Überlagerung von Texten aus
verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Sprachen, die sich mit Orpheus beschäftigen.

Für welche Besetzung haben Sie komponiert?

FURRER: Zwei Solisten, einen zwölfköpfigen Chor und 15 Instrumentalisten.

Warum stehen Sie bei Ihren Uraufführungen meist selbst am Pult?

FURRER: Es gibt nicht so viele Dirigenten, denen ich meine Kompositionen gerne anvertrauen würde.

Obwohl Sie "Begehren" als "Musiktheater" definieren, gibt es nur eine konzertante Uraufführung.

FURRER: Ich finde es schön, dass wir es jetzt so spielen. Das gibt Reinhild Hoffmann die Chance, ihre Inszenierung, die im nächsten "herbst" in Graz Premiere hat, ganz aus dem Klang zu entwickeln.

Ernst Naredi-Rainer

erschienen in:
Kleine Zeitung, 05.10.01
www.kleinezeitung.at

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