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Der "steirische herbst" wird steirischer
Robert-Wolf-Uraufführung in Mürzzuschlag

Graz - Donnerstagabend feierte der steirische herbst im Grazer Theatro ein kleines Fest. Der große Anlass: Intendant Peter Oswald präsentierte das druckfrische Vorprogramm des Festivals, das heuer vom 4. Oktober bis 4. November dauern und, wie bereits berichtet, unter dem Generalmotto "Gegen die Zumutungen an das Ich" stehen wird. "Änderungen sind aber nicht ausgeschlossen", betonte Oswald, der noch auf Zusagen von Michel Houellebecq, Harry Mulisch und Botho Strauß wartet, die zum prominent besetzten Symposion Genpool, Menschenpark, Freizeitkörper geladen sind.

Ein Projekt läuft bereits jetzt: das literarische Internetbörsenspiel. Statt mit Wertpapieren wird mit Texten gehandelt: Autoren können ihre Arbeiten ins Netz stellen, die Jurybewertung bestimmt den Kurs. Info und Anmeldung unter www.literaturboerse.com. Die Ergebnisse werden beim "Business Meeting" am 2./3. November im Forum Stadtpark präsentiert.

Festivalpräsident Kurt Jungwirth freute sich über das herbst-Debüt des Pavel-Hauses in Laafeld bei Bad Radkersburg. Das Kulturhaus, in dem seit 1997 Veranstaltungen zur Thematik der offiziell in der Steiermark nicht anerkannten slowenischen Volksgruppe stattfinden, wird die Ausstellung "Machen Sie mir dieses Land wieder . . ." zeigen. Bemerkenswert sind aber auch andere Vorhaben "am Land": Das Kunsthaus Mürzzuschlag hat sich die Uraufführung von Robert Wolfs Stück "Der Russlandsalon" gesichert, beim Jugendmusikfest Deutschlandsberg wird "Agleia Federweiß", eine Oper für Kinder von Gerd Kühr und Petra Ernst, gezeigt. Und der Kulturverein Kulm veranstaltet zur Ausstellung "Farbe bekennen" ein Symposion.

Denise Leising

erschienen in:
Der Standard, 2. 6. 2001
http://www.derstandard.at

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