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steirisc[:her:]bst - Die TeilnehmerInnen

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Die TeilnehmerInnen

Claus R. Bartram
ist Direktor des Instituts für Humangenetik der Universität Heidelberg. Er studierte Medizin und Philosophie an der Universität Hamburg, danach folgten zuerst eine Facharztausbildung für Pädiatrie, dann für Humangenetik. 2000 war er Preisträger des Dr. Hoffmann–Preises der Deutschen Krebshilfe. Er ist Mitglied mehrerer Gremien, unter anderem des DFG "Senatskommission für Grundsatzfragen der Genforschung" und des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik.

Lennard J. Davis
studierte englische Literatur und Komparatistik an der Columbia University und absolvierte auch eine Ausbildung an den psychoanalytischen Ausbildungskliniken der Universitäten Columbia und Yale. Im Moment ist er Professor und Vorstand am Department of English an der Universität Illinois, Chicago und Professor am Department of Disability and Human Development. In zahlreichen Publikationen widmete er sich im Rahmen der Disability Studies dem Thema Behinderung und im besonderen dem Thema Taubheit, zum Beispiel in dem 1995 erschienenen Buch "Enforcing Normalcy: Disability, Deafness, and the Body".

Barbara Duden
ist Historikerin und Professorin für Gesellschaftswissenschaften an der Universität Hannover. Sie ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen zur Geschichte medizinischer Wahrnehmung des Frauenkörpers, unter anderem "Geschichte unter der Haut. Ein Eisenacher Arzt und seine Patientinnen" (1991) und "Der Frauenleib als öffentlicher Ort. Vom Missbrauch des Begriffs Leben" (1991).

Ian Hacking
wurde 1936 in Vancouver geboren. Er studierte Mathematik, Physik und Moral Sciences. Seit 1982 lehrte er neben zahlreichen Gastprofessuren und Forschungsaufträgen am Institut für Philosophie und am Institut für Philosophie und Geschichte der Wissenschaft und Technologie der Universität Toronto. Er ist Mitglied der Royal Society of Canada, der American Academy of Arts and Sciences, der British Academy und Ehrenmitglied des Trinity College, Cambridge. Seit 2000 hat er den Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte und –theorie am Collège de France inne. 2001 wurde ihm der Titel Doktor honoris causa der University of British Columbia verliehen. Seine Publikationen wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auf deutsch sind unter anderem "Einführung in die Philosophie der Naturwissenschaften" (1996) und "Was heißt "soziale Konstruktion"? Zur Konjunktur einer Kampfvokabel in den Wissenschaften" (1999) erschienen.

Jürgen Hampel,
geboren 1959, studierte Soziologie und Psychologie an der Universität Mannheim und promovierte in Soziologie an der Freien Universität Berlin. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mannheim, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und der Technischen Universität Chemnitz–Zwickau. Seit 1994 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter an der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden–Württemberg und Projektleiter des Verbundprojekts "Chancen und Risiken der Gentechnik aus der Sicht der Öffentlichkeit". Seine Forschungsschwerpunkte sind Technikwahrnehmung, Technikkonflikte und soziale Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit Ortwin Renn veröffentlichte der das Buch "Gentechnik in der Öffentlichkeit. Wahrnehmung und Bewertung einer umstrittenen Technologie" (1999, 2. Auflage 2001).

Peter Ulrich Hein
studierte Kunstpädagogik, Deutsch und Geschichte/ Politik an der Pädagogischen Hochschule Westfalen–Lippe und Soziologie, Publizistik und Kunstgeschichte an den Universitäten Münster und Paderborn. 1990 habilitierte er sich an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln mit einer Schrift zum Thema "Transformation der Kunst – Ziele und Wirkungen der deutschen Kultur– und Kunsterziehung". Seither lehrte er an den Universitäten von München, Köln und Essen. 1995 gründete er die Werbeagentur "Dr. Hein & Partner". Mit den Schnittpunkten zwischen Kunstsoziologie und Biotechnologie beschäftigte er sich schon 1996/97 im Rahmen eines Forschungsprojektes der Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden–Württemberg "Zur Funktion von Kunstwerken und Artefakten für die öffentliche Akzeptanz der Gentechnologie".

Christian Judith,
geboren 1963, ist diplomierter Sozialpädagoge. Seit 1994 ist er Lehrbeauftragter der Fachhochschule Fulda im Fachbereich Sozialwesen, außerdem ist er seit ca. 15 Jahren im Rahmen unterschiedlichster Organisationen in der Behindertenbewegung tätig und macht durch engagierte Öffentlichkeitsarbeit auf Probleme mobilitäts– oder sinnesbehinderter Menschen aufmerksam. So ist er etwa Bioethischer Sprecher der Interessenvertretung "Selbstbestimmt Leben" in Deutschland und Mitarbeiter von "BioSkop", einem Forum zur Beobachtung der Biowissenschaften und ihrer Technologien. Seit 1988 führt er Seminare im Bereich der Behindertenpolitik durch. Seit 1996 ist Christian Judith auch Tänzer der Tanzformation HandiCapaché. Zur Zeit arbeitet er als Marketing und PR–Mann bei dem Ausstellungsprojekt "Dialog im Dunkeln" in der Speicherstadt in Hamburg.

Alexander Kelle
studierte Politikwissenschaften an der Goethe Universität Frankfurt, wo er 1996 über "Italienische Sicherheitspolitik 1949–1988. Die Bearbeitung zentraler verteidigungs– und rüstungskontroll-politischer Entscheidungssituationen durch gatekeeper und Exekutive” dissertierte. 1998 gewann er eine Nato–Auszeichnung für ein Forschungsseminar über "The Role of Biotechnology in Countering BTW Agents". Bis 1999 war er Gastforscher an der Hessischen Stiftung Friedens– und Konfliktforschung in Frankfurt/Main. Von Jänner 2000 bis August 2001 war er am Institut für vergleichende Politikwissenschaft und internationale Beziehungen der Goethe Universität Frankfurt tätig. Seit September 2001 ist er Forschungsmitglied des Center for International Security and Cooperation der Universität Stanford. Derzeit arbeitet er an einem Forschungsprojekt über "The New Biological Weapons Control Regime".

Gabriele Klein
wurde 1957 geboren. Neben Sozialwissenschaften, Geschichte, Sportwissenschaft und Pädagogik studierte sie auch modernen Tanz und Tanzimprovisation. 1990 folgte ihre Promotion in Soziologie, 1998 die Habilitation. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kultur– und Kunstsoziologie, Jugendsoziologie, Frauen– Geschlechterforschung, Stadtsoziologie. Zu diesen Themen hat sie zahlreiche Artikel veröffentlicht, die auch Verbindungen zu Tanz– und Pop–Theorie herstellen, unter anderem das 1999 erschienene Buch "Electronic Vibration. Pop Kultur Theorie”. Derzeit vertritt sie einen Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Hamburg.

Elisabeth List
wurde 1946 geboren. Nach dem Studium der Philosophie, Geschichte und Soziologie promovierte sie 1971 an der Universität Graz und lehrt seither am Grazer Institut für Philosophie, seit 1996 nach ihrer Habilitationsschrift "Alltagsrationalität und soziologischer Diskurs” (1983) als außerordentliche Professorin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Wissenschaftstheorie und Gesellschaftstheorie, Feministische Theorie und Wissenschaftskritik, Theorien des Körpers im kulturellen Kontext, Theorien des Lebendigen. Sie ist u. a. Autorin der aktuellen Publikation "Grenzen der Verfügbarkeit. Die Technik, das Subjekt und das Lebendige" (2001) und Mitherausgeberin von "Leib / Maschine / Bild. Körperdiskurse der Moderne und der Postmoderne" (1997).

Renate Lorenz
arbeitet als Kuratorin, Autorin, Künstlerin in Berlin. Sie kuratierte Ausstellungen zu Feminismus und Biotechnologie wie "game girl – Abwerten biotechnologischer Annahmen" (Shedhalle Zürich, Kunstverein München, 1994) oder "natureTM" (Shedhalle Zürich , 1995). Mit diesen Themen beschäftigte sie sich als Autorin oder Herausgeberin auch in den Publikationen "geld.beat.synthetic – Abwerten biotechnologischer Annahmen" (1996), "Linda Singer: Sex und die Logik des Spätkapitalismus" und "Reproduktionskonten fälschen! – Heterosexualität, Arbeit und Zuhause" (beide 1996).

Reinhard Merkel
studierte Rechtswissenschaft, Philosophie und Literaturwissenschaft in Bochum, Heidelberg und München. Nach seiner Habilitation 1997 lehrte er an den Universitäten Bielefeld, Rostock und Hamburg. Seit dem Sommersemester 2000 ist er Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen rechtsphilosophischer Grundlagenforschung und politischer Philosophie sowie in der Auseinandersetzung mit Recht und Ethik in der Medizin. Zu diesem Thema ist zuletzt sein Buch ""Früheuthanasie" – Rechtsethische und strafrechtliche Grundlagen ärztlicher Entscheidungen über Leben und Tod in der Neonatalmedizin" (2001) erschienen.

Dietmar Mieth
wurde 1940 in Berlin geboren. Er studierte Theologie, Germanistik und Philosophie. Seit 1981 ist er Professor für theologische Ethik unter besonderer Berücksichtigung der Gesellschaftswissenschaften an der Katholisch–Theologischen Fakultät der Universität Tübingen. Er ist beratend tätig in den unterschiedlichsten Fragen der Biomedizin und Gentechnik. So war er unter anderem von 1994 bis 2000 Mitglied der interdisziplinären Beratergruppe der Europäischen Kommission "Ethik in den Wissenschaften und in den neuen Technologien". Seit 2001 ist er Mitglied der Embryonenschutz–Protokollgruppe für die europäische "Menschenrechtskonvention zur Biomedizin".

Kathryn Nixdorff
wurde in Ocala, Florida geboren. Sie studierte Mikrobiologie an der University of Florida in Gainesville. Nach postgraduate Studien am Max–Planck–Institut für Immunbiologie in Freiburg war sie an der Abteilung für Mikrobiologie und Genetik an der technischen Universität Darmstadt tätig, wo sie seit ihrer Habilitation 1986 als Professorin lehrt und zu molekularen Aspekten mikrobischer Immunologie und Ökologie forscht. Außerdem ist sie Gründungsmitglied der interdisziplinären Forschungsgruppe für Wissenschaft, Technologie und Sicherheit (IANUS), in deren Rahmen sie Forschungen zur Kontrolle biologischer Waffen durchführt.

Jane Prophet,
geboren 1964 in Birmingham, ist Forschungsmitglied und Lektorin an der Slade School of Art, University of Warwick. Ihre künstlerische Arbeit zeigt in so unterschiedlichen Medien wie Installationen, digitalen Drucken und Webseiten ein Interesse an Landschaften und künstlichem Leben, besonders an dessen sozio–ökonomischer und physikalischer Veränderlichkeit. So bedient sich zum Beispiel ihre CD–ROM "The Internal Organs of a Cyborg” des Mediums der Science–Fiction–Graphik, um eine humorvolle Erkundung jener Faktoren vorzunehmen, die auf Leben und Körper eines Cyborgs wirken.

Dorothy E. Roberts
lehrt an der School of Law der Northwestern University, außerdem ist sie Beraterin des Center for Women Policy Studies in Washington, D.C., und Mitglied der Aufsichtsräte des National Black Women’s Health Project und jener Vereinigung, die sich der Reform des Jugendschutzes widmet. Ihr Lehr– und Forschungsschwerpunkt betrifft die Wechselwirkung von Geschlechts–, Rassen– und Klassenzugehörigkeit in Rechtsfragen zu Fortpflanzung und Mutterschaft. Mit diesen Themen befasst sich auch ihr Buch "Killing the Black Body: Race, Reproduction, and the Meaning of Liberty" (1997), für das sie 1998 den Myers Center Award for the Study of Human Rights in North America erhielt.

Karen H. Rothenberg
ist Dekan und Professorin an der School of Law der Universität Maryland, wo sie auch das Law & Health Care Program gründete. Im Moment ist sie Mitglied der Koordinationsgruppe für Bioethik und Recht der amerikanischen Anwaltsvereinigung und des Beratungskomitees des National Institute of Child Health and Human Development. Sie ist Mitherausgeberin des Buches "Women and Prenatal Testing: Facing the Challenges of Genetic Technology” und veröffentlichte erst kürzlich eine Studie über rechtliche Zugänge zu genetischen Informationen im Versicherungswesen und am Arbeitsplatz in der Zeitschrift "Science".

Barbara Katz Rothman
ist Professorin für Soziologie und Forschungsbeauftragte des Instituts für Women’s Studies an der City University, New York. In zahlreichen Publikationen beschäftigt sie sich mit den Konstruktionen von Rasse, Geschlecht und Normalität im Spiegel neuerer biotechnologischer Untersuchungsmethoden. Mit ihrem Buch "The Tentative Pregnancy" (1993) präsentiert sie eine Studie von weiblichen Erfahrungen mit pränataler Diagnostik und selektiver Abtreibung. Ihre aktuelle Publikation ist "The Book of Life: A Personal and Ethical Guide to Race, Normality, and the Implications of the Human Genome Project” (2001).

Silja Samerski
studierte Biologie und Philosophie an der Universität Tübingen. Bereits während ihrer Arbeit über das "genetische Make–up” madagassischer Halbaffen fiel ihr auf, dass sich genetische und statistische Fachwörter grundlegend verwandeln, wenn sie in die Umgangssprache freigesetzt werden: Während sie im Labor ein definiertes Phänomen oder einen Algorithmus bezeichnen, mutieren sie im Alltagsgespräch zu konnotationsreichen Schlagwörtern. Besonders vordringlich scheint ihre die Frage nach der Rolle statistischer Daten und systemtheoretischer Modelle in persönlichen Entscheidungsprozessen. So analysierte sie im Rahmen einer sozialwissenschaftlichen Dissertation, wie schwangere Frauen durch das Beratungs–Ritual und die umgangssprachliche Vermittlung von Labordaten dazu überredet werden, zu berechnenden "decision–makern” in Bezug auf ihr kommendes Kind zu werden. Ihre Dissertation soll im kommenden Jahr als Buch veröffentlicht werden.

Henning Schmidgen
wurde 1965 geboren. Er studierte Psychologie, Philosophie und Linguistik in Berlin und Paris. Zunächst arbeitete er als klinischer Psychologe in Psychiatrie und Neurochirurgie, seit 1997 ist er am Max–Planck–Institut für Wissenschaftsgeschichte tätig. Seine Forschung verbindet die Gebiete Wissenschaftsgeschichte, Psychoanalyse und Technikphilosophie. 1997 erschien sein Buch "Das Unbewußte der Maschinen. Konzeptionen des Psychischen bei Guattari, Deleuze und Lacan".

Theo Steiner
studierte Philosophie und Soziologie in Graz, Neapel und New York. Er arbeitet als freier Kulturwissenschaftler in Wien und lehrt Kunsttheorie an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Seine Vorlesungen behandeln einerseits die installative , interventionistische sowie diskursive Raumkonstitution neuer Kunst und untersuchen andererseits wissenschaftliche und künstlerische Repräsentationssysteme. Ab 1993 war er freier wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 1996–98 Kurator an der Kunsthalle Wien. 1999 konzipierte er für das Depot Wien die Vortragsreihe "Learning from Las Vegas? Kunst in der Ereignisgesellschaft". Seine Publikationen beschäftigen sich mit Marcel Duchamp und Aspekten der Gegenwartskunst. Zur Zeit arbeitet er an dem Buch "Inventing Duchamp, Experimente und Konstruktionen im Workshop der Moderne".

Peter Strasser,
geboren 1950, lehrt an der Karl–Franzens–Universität in Graz Philosophie und Rechtsphilosophie. Er ist Autor von "Die verspielte Aufklärung" (1986) und "Das Menschenmögliche. Späte Gedanken über den Humanismus" (1996). Zuletzt ist sein Buch "Der Weg nach draußen. Skeptisches, metaphysisches und religiöses Denken" (2000) erschienen.

Christoph Then,
geboren 1962, studierte Veterinärmedizin. Nach seiner Promotion war er von 1992 bis 1998 Sprecher der Initiative "Kein Patent auf Leben!”, von 1995 bis 1998 Fachreferent für Landwirtschaft beim Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag. Seit 1999 ist er Experte für Gentechnik bei Greenpeace e.V. Er veröffentlichte unter anderem die Greenpeace–Dokumentation "Gene, Monopole und Life Industry” (1999/2000).

Dieter Thomä,
geboren 1959, war Redakteur beim Sender Freies Berlin. Er studierte in Berlin und Freiburg, promovierte 1989 und lehrte in Paderborn, Rostock, New York, Berlin, Essen. 1996 gewann er den Preis für Essayistik beim Internationalen Joseph–Roth–Publizistikwettbewerb in Klagenfurt. Er habilitierte sich 1997 und ist seit Herbst 2000 Professor für Philosophie an der Universität St. Gallen. 2000 veröffentlichte er als Autor das Buch "Unter Amerikanern. Eine Lebensart wird besichtigt" und als Herausgeber "Analytische Philosophie der Liebe". Ein Heidegger–Handbuch ist im Moment in Vorbereitung.

Gerburg Treusch–Dieter
ist Professorin für Soziologie. Sie lehrt an der Freien Universität Berlin, der Hochschule der Künste Berlin, und an der Universität Wien. Sie ist Mitherausgeberin der Wochenzeitung "Freitag” und der Kulturzeitschrift "Ästhetik & Kommunikation”. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen zwischen Antike, Moderne und Postmoderne und umfassen die Bereiche historische Anthropologie, Geschichte und Theorie der Geschlechterdifferenz, Körper und Technologie, Medien und Ästhetik. Schon in ihrer Habilitation mit dem Titel "Von der sexuellen Rebellion zur Gen– und Reproduktionstechnologie” (1989) befasste sie sich mit dem Thema Biotechnologie, zu dem sie auch weiterhin zahlreiche Artikel veröffentlichte.

Christoph Türcke,
geboren 1948, studierte Evangelische Theologie und Philosophie und promovierte in Philosophie an der Universität Frankfurt 1977. Seit seiner Habilitation an der Gesamthochschule Kassel 1985 lehrte er dort Philosophie, dann in Porto Alegre (Brasilien) an der Universidade Federal du Rio Grande do Sul, seit 1993 in Leipzig an der Hochschule für Graphik und Buchkunst und seit 1995 an der Universität Leipzig. Er ist Autor von "Sexus und Geist. Philosophie im Geschlechterkampf" (1991) und "Kassensturz. Zur Lage der Theologie" (1992).